" Muss schnell noch was erledigen, dahin oder dorthin fahren...."  der Mensch von Heute ist permanent am Weg wohin. Die mobile Erreichbarkeit ist zu einem Stressfaktor geworden, jeder kann überall hin, ist aber nirgendwo genau da wo er gerade ist.  Ständig ist man schon beim nächsten Termin oder hängt dem gerade Erlebten nach. Die Fahrtzeit mit dem Auto wird oft als "zwecklos" angesehen und daher"genutzt", mit telefonieren oder mail schreiben.

Seit ein paar Monaten fahre ich fast täglich mit dem School of Life Elektroauto (powered by Motodrom Sintschnig) , fast genauso oft werde von Menschen gefragt: wie ist es denn so mit dem Elektorauto ?

Das Elektroauto fährt geräuschlos, die Ladezeiten muss ich planen und wenn ich langsam fahre, dann komme ich weiter.

Das Ergebnis: es stellt sich eine natürliche Entschleunigung und Achtsamkeit ein. Die Fahrtzeit wird nicht mehr Mittel zum Zweck, sondern ein eigenes Erlebnis mit dem Gefühl der Freude und Leichtigkeit.

Das interessiert die meisten Leute aber zuerst nicht, denn die Fragen sind meist andere: ist das Aufladen und Parken tatsächlich weitgehend gratis ? Wie weit komme ich mit dem Auto und was kostet es ?

Mag. Werner Sattlegger, Director School of Life mit dem Elektroauto, powered by Motodrom Sintschnig

Mag. Werner Sattlegger, Director School of Life mit dem Elektroauto, powered by Motodrom Sintschnig

Und wenn ich dann von den materiellen Vorteilen erzähle, nehme ich immer das gleiche, ungläubige Staunen wahr. Denn das Aufladen ist tatsächlich noch immer durch die Cemobil Ladestationen gratis, ebenso das unbefristete Parken in den Kurzparkzonen Klagenfurt, Villach und Sankt Veit. Der Anschaffungspreis des Autos durch die Investitionsprämie von 4000,- Euro so günstig wie noch nie und bei Firmennutzung ist durch die Sachbezugsbefreiung das Auto fast gratis. Daher ist es nicht verwunderlich, dass laut dem gestriegen Bericht der Statistik Austria der Kauf (plus 33,4 Prozent ) von Elektorautos stark zunimmt.

Niemand kann sagen, wie sich die Mobilität in den nächsten Jahren entwickeln wird. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich durch das Fahren mit dem Elektorauto auf sehr natürlich Weise in den gegenwärtigen Augenblick komme. Wenn sich mehr Menschen darauf einlassen würden, dann müssten vielleicht weniger Seminare gebucht oder Bücher gekauft werden, sondern dann kann sich Achtsamkeit und Entschleunigung auf sehr natürlich Weise einstellen.

Autor: Mag. Werner Sattlegger, Director School of Life und Testfahrer eines Elektroautos