Viele Führungskräfte in Europa fühlen sich durch digitale Disruptionen verunsichert und schielen ängstlich ins Silicon Valley. Angst was da alles auf uns zukommt, aber mit der Sehnsucht - welch tolle Unternehmen dort entstehen. Nach 2 Studienreisen ins andere Tal der Erde: dort sind sie weder gescheiter noch innovativer, sondern sie denken einfach größer, scheitern öfter und lernen daraus scheller !

Unternehmer im Silicon Valley kommen sofort ins Tun und probieren aus - bei uns kläglich scheitern genannt. Von der Idee zum ersten Prototyp dauert es oft nicht länger als 6 Wochen bis der Kunde das Produkt testen kann. Es wird permanent Feedback eingeholt, das Produkt angepasst und oft auch das gesamte Geschäftmodell geändert - "pivoten" genannt. "Pivot" ist der Drehpunkt, die urspüngliche Idee wird gedreht, gleichzeitig Altes losgelassen. Immer geht es um das rasche Scheitern und das schnelle Lernen. Am Besten bringt es George Burke (entreprenuer in San Francisco) auf den Punkt:

If you fail that does not mean that you are a failure" - nothing more to say, thank you for the talk! !

Hackerone geht noch einen Schritt weiter: hier wird das Problem selber zur Lösung. Das Unternehmen ladet Hacker ein, interessierte Unternehmen zu hacken um so rasch Sicherheitslücken zu finden. Hackerone dient als Plattform und bringt Hacker bzw. Unternehmen zusammen. Es ist eines der schnellst wachsenden Unternehmen, CMO Ted Kramer erklärt uns kurz warum:

Autor: Mag. Werner Sattlegger, Director School of life

Buchtips:

Christoph Keese, "Silicon Valley: Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt"